EU Online-Shopping 2014–2024: von 59% auf 77% der Internetnutzer (Eurostat)
EU Online-Shopping 2014–2024: von 59% auf 77% der Internetnutzer (Eurostat)
Laut Eurostat haben 77% der Internetnutzer in der EU im Jahr 2024 online Waren oder Dienstleistungen für den privaten Gebrauch gekauft bzw. bestellt. 2014 waren es 59% (+17 Prozentpunkte). Zusätzlich zeigt die Statistik starke Unterschiede zwischen Ländern – wichtig, wenn sich dein Wettbewerbsumfeld über mehrere Märkte erstreckt.
Kernzahlen (EU, 2024)
- 77% der Internetnutzer kauften online (letzte 12 Monate)
- +17 pp Wachstum seit 2014 (59% → 77%)
Länder-Vergleich (Top vs. Schlusslicht)
Höchste Anteile 2024:
- Irland: 96%
- Niederlande: 94%
- Dänemark: 91%
Niedrigste Anteile 2024:
- Bulgarien: 57%
- Italien: 60%
- Rumänien: 60%
Bedeutung für Wettbewerbs-Preisbeobachtung
- Reife E-Commerce-Märkte bedeuten stärkeren Preisdruck. Kunden vergleichen häufiger und wechseln schneller.
- Grenzüberschreitende “Schatten-Wettbewerber” zählen. Wer in mehrere EU-Länder verkauft, braucht ein breiteres Benchmark-Set als nur lokale Shops.
- Monitoring braucht Kontext statt nur Preis-Deltas. In Märkten mit hoher Online-Kaufquote sind kurzfristige Preisbewegungen und Aktionen normal – Alerts sollten Ereignisse bündeln und Noise reduzieren.
Wie Trackabl diese Daten nutzen würde
- Länder-spezifische Baselines (Adoption → erwartete Preisänderungsfrequenz)
- Smartere Alert-Regeln (Schwellenwerte & Cooldowns je Marktreife)
- Priorisierung: zuerst die Märkte monitoren, in denen Online-Shopping am verbreitetsten ist (und der Preisdruck am höchsten)
Official sources
Latest research briefs
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