UK Loyalty Pricing (2024–2026): Dual Prices sind Standard — dein Tracker muss beide speichern (und den ‘usual price’)
UK Loyalty Pricing (2024–2026): Dual Prices sind Standard — dein Tracker muss beide speichern (und den ‘usual price’)
Wenn du Wettbewerber in Großbritannien trackst, ist “Preis” immer öfter ein Paar:
- Member/Loyalty‑Preis
- Non‑Member‑Preis
Das ist kein Randphänomen mehr.
Warum das zählt
Die CMA hat Loyalty Pricing im Lebensmittelhandel untersucht und rund 50.000 Produkte auf Loyalty‑Promotions analysiert. Ergebnis: sehr wenig Evidenz für künstlich erhöhte “usual prices”. Die durchschnittlichen Ersparnisse für Mitglieder lagen je nach Supermarkt bei ~17% bis 25%.
Parallel bleibt UK ein Online‑Schwergewicht: ONS zeigt für 2024 bei “internet sales as % of total retail” einen Jahreswert von 27,2%.
Heißt: hoher Online‑Anteil + viele Promos + Dual Prices → Offer‑Mechanik entscheidet Conversion.
Was Trackabl in GB speichern sollte
1) Zwei Preise pro SKU (immer)
- Member‑Preis
- Non‑Member‑Preis
- Join‑Friction (gratis Signup? App Pflicht? etc.)
2) Referenzpreis/“usual price” sauber abbilden
Für Savings‑Claims ist ein “usual selling price” als Referenz wichtig (ASA‑Guidance). Tracke daher:
- angezeigten Referenzpreis (“was”, Streichpreis)
- Zeitstempel (wie lange sichtbar)
- Promo‑Window
3) Fees über den Funnel
CMA209 betont: mandatory charges sollen im Preis enthalten sein; Drip Pricing (Fees später) ist problematisch.
Tracke:
- Fees/Delivery auf PDP
- Fees im Cart
- Fees in Checkout‑Step N
- Totals pro Step (Timeline)
Sinnvolle Alerts
- “Member‑Preis −5% (Non‑Member unverändert)”
- “Non‑Member +3% (Member unverändert)”
- “Referenzpreis geändert (‘usual price’ angepasst)”
- “Total ↑ (Delivery Fee später im Funnel)”
Takeaway
Dual Pricing ist in UK ein normaler Wettbewerbshebel.
Wenn Trackabl Member + Non‑Member + Referenzpreis + Fee‑Placement speichert, passen Alerts zur Shopper‑Realität.
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